Der Husten

Astrologisch-philosophische Betrachtung eines im Grunde gewöhnlichen Symptoms Ein Husten ist meist Ausdruck eines Infekts oder eines (vorübergehend) schwachen Immunsystems. Kommt er immer wieder, dann lohnt sich vielleicht eine etwas tiefere Betrachtung. Hierzu folgen jetzt 5 Themenbereiche, die mir dazu einfielen.   Sonne im 12. Haus – Menschen mit dieser Sonnenstellung können das Gefühl haben, gar nicht richtig da zu sein. Esoteriker nennen es ein schwaches Inkarniertsein. Die Folge ist eine Überforderung in der harten Wirklichkeit. Die Betroffenen geraten gewissermaßen unter die Räder. Doch das ist für ihre Ehre beschämend. Es schmerzt. Also produziert die schwachbrüstige Seele bestimmte Symptome im Körper, um auf das Problem zu zeigen, zum Beispiel im Brustkorb. Es ist altes Volkswissen, dass wir das Ego im Nabel, aber auch im Brustkorb finden. Wenn wir husten, dann indem wir vorher einatmen. Der Husten entspricht nun dem Versuch, sich aufzublähen, um sich Geltung zu verschaffen. “Hört, ich habe etwas zu sagen!” Wer die Sonne im 12. Haus hat, der weiß ein Lied davon zu singen, was es heißt, sein kleines…

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Verdauungsstörungen – 3 Patiententypen

Der dritte Teil meines astro-medizinischen Ausflugs soll Verdauungsstörungen zum Inhalt haben. Ich habe neun Typen ausfindig machen können und werde drei davon vorstellen. Zunächst zum Begriff: Man versteht darunter Störungen wie etwa Aufstoßen, Völlegefühl, Blähungen oder Durchfall. Der erste Patiententyp denkt in Gelddimensionen: “Alles hat seinen Wert!” Wenn materielles Denken das Leben bestimmt, dann wird Vieles im Leben schwer: Der Tresor mit den Goldbarren zum Beispiel oder die Karaffe mit Kupfermünzen aus dem Wechselgeld der Supermarktkasse. Dieser Schwere entspricht auf psychischer Ebene eine Schwerfälligkeit. Die Verdauung steht zu diesem statischen Lebenskonzept im krassen Gegensatz: Sie ist in Bewegung. In der Verdauung soll es keinen Stillstand geben. Fassen wir zusammen: Zwei Konzepte stoßen aufeinander: Bürgerliches “Eingewecktsein” auf der einen Seite und im Gegensatz dazu das Fließen der Verdauung. Typisch ist zum Beispiel eine <langsame Verdauung mit Völlegefühl und Schläfrigkeit>. In Deutschland werden stattliche Summen zur Behebung von Völlegefühl ausgegeben! (Zum Thema <Schläfrigkeit>: Woher kommen wohl die ebenfalls stattlichen Kaffee-Umsätze? Warum trinken wir beim Italiener nachher immer einen Espresso?) Astrologie? Sonne in Haus…

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There’s a little yellow pill

… sangen die Rolling Stones bereits 1965. Da war das erste Antidepressivum schon wieder vom Markt genommen worden wegen seiner schweren Nebenwirkungen. Zugelassen worden war dieses Mittel, Marsilid, bereits 1958, erste klinische Versuche fanden ab 1952 statt, zunächst allerdings an Tuberkulosepatienten. Die Substanz war für dieses Einsatzgebiet entwickelt worden und zeigte nicht die erwünschte Wirkung. Man bemerkte aber eine Steigerung der Stimmung gegenüber Patienten der Kontrollgruppe. So richteten sich weitere Forschungen und Versuche auf die Behandlung Gemütskranker. Kurz nach der Zulassung von Marsilid kamen weitere Antidepressiva auf den Markt. Heute sind sie Spitzenreiter unter den Verordnungen im Bereich der Psychopharmaka. Es werden mit diesen Medikamenten erhebliche Umsätze gemacht und Gewinne erzielt. Doch ist der Nutzen durch diese Mittel für die Erkrankten so hoch wie behauptet wird? Sind diese Mittel trotz ihrer vielfältigen Nebenwirkungen harmlos? So harmlos, dass sie trotz der geäußerten Bedenken oder auch Ablehnung durch Patienten nach einem fünf- bis zehnminütigen Gespräch verordnet werden? Das Horoskop des ersten klinischen Versuchs mit Marsilid zeigt eine Mond/Neptun-Konjunktion in Haus 4, ein…

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