Panama Papers – Propaganda per Leaks

Am Sonntagabend ging eine Art Erdbeben durch die Medien: Es wurde über die so genannten „Panama Papers“ berichtet. Diese bestehen aus einer unglaublichen Datenmenge und sollten enthüllen, wer was wo und wie viel an schnödem Mammon via Briefkastenfirmen vor Versteuerung bewahrt hat. Nicht fehlen durfte in den Schlagzeilen der Name der Ausgeburt des Bösen, Vladimir Putin, obwohl sich bei genauerem Lesen herausstellte, dass Putins Name aus den Datensätzen gar nicht herausgefiltert werden konnte. Man ließ sich daher ersatzhalber lang und breit über Freunde oder Bekannte des russischen Ministerpräsidenten aus, deren Namen in dieser Datenmenge gefunden wurden. Erst nach mehr als der Hälfte des Artikels auf SPON beispielsweise kamen dann auch andere Namen und Nationalitäten ins Spiel. Das hat schon ein „Geschmäckle“. Gestern ist nun ein Buch erschienen mit dem Titel „Panama Papers“. Dieses muss zum Zeitpunkt der medialen Sause am Sonntag schon im Druck gewesen sein, mit anderen Worten, fix und fertig. Die Verfasser, ein Herr Obermayer mit Y und ein Herr Obermaier mit I, arbeiten bei der Süddeutschen Zeitung,…

weiterlesen

Gauckeleien

  Unser Herr Bundespräsident war in Asien unterwegs und hat den Chinesen die Meinung gesagt. Vornehmer ausgedrückt: Gauck hat eine Rede an einer chinesischen Universität in Shanghai gehalten. Dieses überaus wichtige Ereignis wurde in der Jungen Welt pointiert kommentiert: Wanderprediger des Tages: Joachim Gauck China hat bislang unverschämtes Glück gehabt. Seit vier Jahren ist Joachim Gauck deutscher Präsident, die Volksrepublik hatte er stets gemieden. Nun allerdings ist diese wundervolle Zeit vorbei: Der »erklärte Antikommunist« (Bild) wollte »Defizite in der chinesischen Politik« ansprechen und hielt am Mittwoch vor der Tongji-Universität in Shanghai »eine Rede, die sich deutlich von denen anderer europäischer Staats- und Regierungschefs unterscheidet«. Das kann man sich vorstellen. Bei diesem Mann, dem wohl selbst der morgendliche Brötchenkauf zu einer Mischung aus staatsbürgerlicher Weihestunde und Grundkurs im evangelischen Erwachsenenkatechismus gerät, ist Diplomatie gleichbedeutend mit bramarbasieren*. (*prahlen, großtun) Gauck gab, so weiß es Hofpostille Bild, seine liebsten Kalendersprüche zum besten: »Das menschliche Verlangen nach Freiheit bricht sich immer wieder Bahn.«  Wer ist dieser Mann, der wie ein Elefant im Porzellanladen in der…

weiterlesen

Die psychologische Dimension von Hautbeschwerden

Gegenstand des folgenden Artikels sind Hautbeschwerden in ihrer psychologischen Dimension. Darunter fallen Neurodermitis, Schuppenflechte, Gürtelrose und viele andere. Beim Durchsehen betroffener Horoskope fiel mir ein bestimmtes Temperament auf: Im homöopathischen Kosmos gibt es eine naive Grundnatur, die in ihrer Begeisterung oder gar Euphorie den Partner vergöttert und zur eigenen Erbauung Philosophie betreibt … doch es gibt eine dunkle Seite dieses Feuers. Neurodermitis oder Schuppenflechte sind ein Warnsignal an die Umgebung: „Dieser Mensch fährt leicht aus der Haut!“ Mit einem Schütze-Mond haben wir ein aufbrausendes Naturell, welches das Potential besitzt, Beziehungen zu zerstören … und die Haut ist die Arena unserer Beziehungen! Wie bekommt man so etwas hin? Ein solch heftiges emotionales Muster zu ändern ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Eine Möglichkeit ist ein Aggressionstraining, das schrittweise die Ansprechbarkeit auf äußere Reize vermindert. Wir gehen ins Geistige: Für Menschen mit Merkur in Jungfrau und im 6. Haus liegt der Fokus ihrer Beobachtungen auf der Welt des Mikrokosmos. Das ist soweit in Ordnung und in vielen Berufen hilfreich. Problematisch wird es, wenn das…

weiterlesen