Verdauungsstörungen – 3 Patiententypen

Der dritte Teil meines astro-medizinischen Ausflugs soll Verdauungsstörungen zum Inhalt haben. Ich habe neun Typen ausfindig machen können und werde drei davon vorstellen. Zunächst zum Begriff: Man versteht darunter Störungen wie etwa Aufstoßen, Völlegefühl, Blähungen oder Durchfall. Der erste Patiententyp denkt in Gelddimensionen: „Alles hat seinen Wert!“ Wenn materielles Denken das Leben bestimmt, dann wird Vieles im Leben schwer: Der Tresor mit den Goldbarren zum Beispiel oder die Karaffe mit Kupfermünzen aus dem Wechselgeld der Supermarktkasse. Dieser Schwere entspricht auf psychischer Ebene eine Schwerfälligkeit. Die Verdauung steht zu diesem statischen Lebenskonzept im krassen Gegensatz: Sie ist in Bewegung. In der Verdauung soll es keinen Stillstand geben. Fassen wir zusammen: Zwei Konzepte stoßen aufeinander: Bürgerliches „Eingewecktsein“ auf der einen Seite und im Gegensatz dazu das Fließen der Verdauung. Typisch ist zum Beispiel eine <langsame Verdauung mit Völlegefühl und Schläfrigkeit>. In Deutschland werden stattliche Summen zur Behebung von Völlegefühl ausgegeben! (Zum Thema <Schläfrigkeit>: Woher kommen wohl die ebenfalls stattlichen Kaffee-Umsätze? Warum trinken wir beim Italiener nachher immer einen Espresso?) Astrologie? Sonne in Haus…

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There’s a little yellow pill

… sangen die Rolling Stones bereits 1965. Da war das erste Antidepressivum schon wieder vom Markt genommen worden wegen seiner schweren Nebenwirkungen. Zugelassen worden war dieses Mittel, Marsilid, bereit 1958, erste klinische Versuche fanden ab 1952 statt, zunächst allerdings an Tuberkulosepatienten. Die Substanz war für dieses Einsatzgebiet entwickelt worden und zeigte nicht die erwünschte Wirkung. Man bemerkte aber eine Steigerung der Stimmung gegenüber Patienten der Kontrollgruppe. So richteten sich weitere Forschungen und Versuche auf die Behandlung Gemütskranker. Kurz nach der Zulassung von Marsilid kamen weitere Antidepressiva auf den Markt. Heute sind sie Spitzenreiter unter den Verordnungen im Bereich der Psychopharmaka. Es werden mit diesen Medikamenten erhebliche Umsätze gemacht und Gewinne erzielt. Doch ist der Nutzen durch diese Mittel für die Erkrankten so hoch wie behauptet wird? Sind diese Mittel trotz ihrer vielfältigen Nebenwirkungen harmlos? So harmlos, dass sie trotz der geäußerten Bedenken oder auch Ablehnung durch Patienten nach einem fünf- bis zehnminütigen Gespräch verordnet werden? Das Horoskop des ersten klinischen Versuchs mit Marsilid zeigt eine Mond/Neptun-Konjunktion in Haus 4, ein…

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Psychisch krank: Am Arsch?

Wer sich schon einmal in einer persönlichen Krise befand und therapeutische Hilfe suchte, wird wissen, weshalb ich diese Überschrift wählte. Wer so dumm ist, ernsthafte Probleme zu bekommen wie Ängste, depressive Phasen oder andere Unzulänglichkeiten wie einen Burnout, hat tatsächlich die berühmte „A****-Karte“ gezogen. Zusätzlich zur eh schon belastenden persönlichen Situation gesellen sich weitere Probleme. Es gibt viel zu wenig niedergelassene Psychtherapeuten. In manchen Regionen besteht kaum eine Auswahl an Anbietern und die Wartezeiten sind lang, zum Teil bis zu 6 Monaten und mehr. In Ballungsräumen sieht es etwas besser, aber bei Weitem nicht zufriedenstellend aus. Die Suche nach einem Therapeuten, der einen annimmt und auch behandelt, ist frustrierend: Auf Emails wird teilweise gar nicht geantwortet. Die Möglichkeit einer telefonischen Terminvereinbarung ist oft auf eine halbe Stunde pro Woche begrenzt – und die Leitung dann meist dauerbesetzt. Viele Menschen geben irgendwann auf und bleiben ohne Hilfe. Auch die Praxen der Psychiater sind überlaufen, in vielen werden neue Patienten nicht mehr angenommen. Man und frau müssen schon einigermaßen erfinderisch sein und…

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